Heute wird gelüftet!

Lüften. Sieht ein bisschen aus wie Aerifizieren?
Stimmt.
Allerdings findet beim Lüften kein Bodenaustausch statt. Das bedeutet, dass diese Arbeiten kaum Auswirkungen auf das Puttverhalten haben und somit unser Spiel nicht beeinflussen.
Gelüftet wird regelmäßig zwischen dem Aerifizieren, denn damit wird der Bodenverdichtung vorgebeugt. Staunässe wird beseitigt, das Wurzelwachstum wird angeregt. Besonders bei hohen Temperaturen ist es wichtig, denn nur so kommen genug Wasser und Nährstoffe an die Wurzeln und unsere Grüns bleiben gesund und dicht.

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Nehmen Sie Rücksicht!

Unsere Greenkeeper sind nicht zum Abschuss freigegeben!

Heute geht es um die Sicherheit unserer Greenkeeper auf dem Platz und wie jeder von uns dabei helfen kann, Unfälle zu vermeiden.

Stellen Sie sich vor, Sie möchten abschlagen und sehen innerhalb Ihrer möglichen Schlagdistanz einen Greenkeeper arbeiten.
Wir stellen häufig fest, dass viele Spieler nicht genau wissen, wie sich in so einer Situation verhalten werden muss. Denn man soll ja möglichst in der vorgegebenen Zeit über die Runde und möchte die nachfolgenden Flights nicht bremsen.

In diesem Fall gilt: Bitte Geduld! Die Greenkeeper haben immer Vorrang!

Bitte schlagen Sie also nicht einfach ab! Warten Sie auf Blickkontakt und ein Handzeichen das Ihnen die Erlaubnis gibt zu schlagen! Denn nur so ist der Greenkeeper vorbereitet und kann wenn nötig auf den Ball reagieren.
Auch bei Mäharbeiten bitte unbedingt warten, bis die Greenkeeper aus dem Gefahrenbereich gefahren sind. 
Es wird von unserem Team immer darauf geachtet, den Spielfluss so wenig wie möglich zu stören. Ohne die Arbeiten gibt es aber keinen gepflegten Platz. Also bitte respektieren Sie gelegentliche Wartezeiten von ein paar Minuten und genießen so lange den schönen Ausblick auf unserem Platz.
Lediglich am Morgen, vor 9 Uhr, kann es auch zu Wartezeiten von mehr als 3-4 Minuten kommen.
In den Morgenstunden werden die Haupt-Pflegearbeiten erledigt, damit der Platz möglichst perfekt auf die Spieler vorbereitet ist und tagsüber so wenig wie möglich gemacht werden muss.

Unsere Bitte: Haben Sie Verständnis und unterstützen Sie unser Team wo Sie können.
So haben wir alle einen schönen Platz und ein schönes Spiel.


Greenkeeping Facts mit Richard Jany

HEUTE STELLEN WIR UNSER NEUES TEAMMITGLIED VOR: DEN BÜGLER.

Wir haben einen neuen Bügler von Toro.

Sieht cool aus das Teil, doch wozu brauchen wir es?

Erst einmal sorgt es dafür, dass die Geschwindigkeit der Grüns passt und die Balltreue gut ist. Deshalb nutzen wir es besonders vor großen Turnieren zusätzlich zu den täglichen Mäharbeiten.
In Phasen in denen es allgemein wenig Graswachstum gibt - wie zum Beispiel im Hochsommer - kann der Bügler das Mähen sogar mal ganz ersetzen.
Denn sein Einsatz ist schonender für die Gräser. Die Blattmasse bleibt erhalten, was als Hitzeschutz für das Gras dient. Trotzdem bekommt man dadurch eine gute Grüngeschwindigkeit.
Auch nach dem Lüften, Sanden und Aerifizieren wird gebügelt.


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Greenkeeping Facts mit Richard Jany

HEUTE: WARUM WIRD DER PLATZ BEI REIF GESPERRT?

Viele von Ihnen kennen es bestimmt: man freut sich auf eine sehr frühe Golfrunde und ist deshalb umso mehr enttäuscht, wenn der Platz erst nach 9 Uhr geöffnet wird. Besonders im Frühjahr kommt das häufiger vor. 

Doch warum eigentlich? 

Die Bilder verdeutlichen das Problem sehr gut. Durch den Reif ist der Boden empfindlich und es bleiben sehr schnell Spuren Ihrer Anwesenheit auf dem Platz zurück. Das gilt nicht nur für Carts, sondern auch für Trolleys und sogar Fußabdrücke. 
Diese Spuren verschwinden leider auch nicht mehr so einfach, sondern hinterlassen langfristige Schäden. 

Stellen Sie sich diese Spuren mal nicht wie hier im Rough, sondern auf dem Fairway oder dem Grün vor. 

Deshalb haben Sie bitte Verständnis für Platzsperrungen aufgrund von Reif und gehen Sie auf keinen Fall einfach auf die Runde. 
Der Platz und alle anderen Golfer werden es Ihnen danken. 


Greenkeeping Facts mit Richard Jany

HEUTE: AERIFIZIEREN

„Aerifizieren. Ist das notwendig?“

Diese Frage bekommen wir Greenkeeper häufig gestellt. Und das ist verständlich. Schließlich sind die Auswirkungen auf den Spielbetrieb durch die Arbeiten, sowie auf das Grün und somit auf das Puttverhalten der nächsten Tage nicht unerheblich.

Um die Antwort vorweg zu nehmen:
Ja, Aerifizieren ist auf jedem Golflatz eine unverzichtbare Maßnahme, und gehört mit drei empfohlenen Wiederholungen im Jahr zu den ganz normale Erhaltungspflegearbei- ten in der modernen Rasenpflege.

Doch fangen wir vorne an und klären zu- nächst einmal, was Aerifizieren eigentlich ist und was es bewirkt:
Unter Aerifizieren versteht man die Belüftung des Bodens einer Rasenfläche. Mittels so- genannter Hohlspoons eines Aerifiziergerä- tes werden 5 bis 15 cm, in extremen Fällen sogar 20 cm tiefe Löcher mit 1 bis 2 cm Durchmesser in die Rasenfläche gestochen. Dadurch wird dafür gesorgt, dass sich die aeroben Bakterien im Boden besonders gut vermehren, wodurch die Nährstoffe von den Pflanzen besser aufgenommen werden und somit das Rasenwachstum gefördert wird. Die entstanden Löcher werden anschließend mit feuergetrocknetem Sand verfüllt. Bei 400 Löchern auf den Quadratmeter mit einem Durchmesser von 1,2 cm und einer Bearbei- tungstiefe von 8 cm beträgt das ausgestanz- te Erdvolumen pro Green ca. 1.800 Liter. Das sind ca. 36 Kubikmeter für die gesamte ein Hektar große Greenfläche in Höslwang. Es findet ein Bodenaustausch statt.

Das Ganze kann nur bei trockenen Verhältnissen, sprich schönem Wetter durchgeführt werden.
Aerifizieren verbessert außerdem die Wurzeltiefe der Pflanze und gewährleistet eine optimale Wasserableitung.

Der jedoch wichtigste Faktor ist das Unter- binden der durch Spieler und Pflegearbeiten entstehenden Bodenverdichtung. Diese hätte zur Folge, dass nur noch ein geringer Sauerstoffgehalt im Boden vorhanden wäre undes zu anaeroben Verhältnissen käme. Diese CO2 Konzentration würde zu einer Bildung von toxischen Stoffen im Wurzelraum und letzendlich zu Wurzelfäule führen.

Kurz zusammengefasst: Seltenes Aerifizieren führt zu weniger gesundem Rasen, was letztendlich weniger Spaß am Spiel bedeutet.

Die Arbeiten hindern Sie zwar vielleicht hin und wieder an einer störungsfreien Runde, mit dem Wissen wozu sie gut sind, ist diese kleine Einschränkung aber beim nächsten Mal sicher besser zu verkraften. 


Ein super Team!

Unsere Greenkeeper

Welcome Back!
Unser Greenkeeping Team ist wieder vollzählig und ab sofort auf dem Platz unterwegs.
Wir dürfen kurz vorstellen:
vl. Herrmann, Thomas, Jakob, Richard (Head), Otto, Kawa und Conrad.

Wir sind froh, so ein tolles Team zur Pflege am Platz zu haben - Danke

Unsere Partner

Kontakt

Golf Club Höslwang im Chiemgau e. V.
Kronberg 4, 83129 Höslwang
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Telefon 08075 714, Telefax 08075 81 34
info (at) golfclub-hoeslwang.de

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