Extreme Hitze

Auch unsere Gräser leiden darunter

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,

die lang anhaltende Trockenheit, zwingt uns zu gesonderten Maßnahmen bei den Beregnungszyklen. Wir kühlen die Greens an besonders heißen Tagen, Nachmittags mit einem zwei minütigen Beregnungsablauf ab. Durch das kalte Wasser und der direkten Verdunstung können sich die Gräser schon sehr viel früher regenerieren und sich von der Hitze erholen. Dieser Prozess, den wir künstlich herstellen, würde sonst erst in der Nacht stattfinden. Wir bitten Sie, als Golfspieler, sich zwei Minuten zu gedulden und das Green erst nach dem Bewässerungsvorgang zu betreten. Gerne können Sie während des Bewässerungsvorgangs das Green schon anspielen.

Wir danken für Ihr Verständnis!


Wichtig: Bekämpfen Sie stets die Ursache und nicht das Symptom!

Tipps und Tricks für den heimischen Rasen

Beispiel: Symptom = Moos

Ursachen: Verdichtung des Bodens, Staunässe, lehmiger Boden, fehlende Belichtung bzw. Schatten, fehlende Luftzirkulation, lückenhafter Grasbestand, Tiefschnitt, schlechte Drainage, zu viel Bewässerung, unregelmäßige Nährstoffgaben etc.

Gegenmaßnahmen: Tiefenlockern des Bodens, Bodenaustausch (Aerifizieren), Nachsaat, Drainage einziehen, Rückschnitt der Sträucher und Bäume, Grassorten ändern, weniger wässern, Düngegaben optimieren, Oberfläche absanden

Kurz gesagt: Verbessern Sie die Wachstumsbedingungen für Ihre Gräser!


Starthilfe für den Rasen im Frühjahr:

Im Frühjahr empfehle ich Ihnen den PH-Wert des Bodens zu messen. Hierfür gibt es im Baumarkt Schnelltester, die relativ preiswert sind. Gemessen wird im Wurzelhorizont, d.h. in den ersten 3-5 Zentimetern. Der optimale PH-Wert für Gräser liegt bei 5,5 -6,5, wobei diese auch mit höheren oder niedrigeren Wachstumsbedingungen zurechtkommen.

Kalken Sie Ihre Rasenfläche je nach Bedarf. Der Kalk sollte hierbei so fein wie möglich sein und bei Regen ausgestreut werden.

Vorteile von Kalk: 

  • wirkt einer Bodenversauerung entgegen
  • verbessert und stabilisiert die Bodenstruktur
  • fördert die Aktivität des Bodenlebens
  • verbessert die Bodendurchlüftung und die Nährstoffmobilisierung

Lassen Sie eine Woche vergehen und düngen Sie anschließend mit einem NPK Dünger. Düngen Sie in kleinen Gaben, dafür häufiger anstatt in großen Gaben und unregelmäßig.

Das Schnittgut sollte aufgenommen und abtransportiert werden, da sich sonst Rasenfilz bildet und dieser zu erheblichen Problemen (Trockenstellen) führen kann. Denn 1 cm Rasenfilz am Quadratmeter speichert bis zu 10 Liter Wasser, ehe es in tiefere Bodenschichten vordringen kann.

Die Schnitthöhe sollten Sie je nach Grasbestand und Jahreszeit wählen. Variieren Sie die Schnitthöhen zwischen 25-40 mm – Schattenrasen bei 40-50 mm. Im Sommer gerne je 10 mm höher.

Die ideale Rasenmischung für Ihren Garten finden Sie im Regelwerk der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung und Landschaftsbau (FLL) RSM 2018.

Kontakt

Golf Club Höslwang im Chiemgau e. V.
Kronberg 4, 83129 Höslwang
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